Manuelle Medizin

Was ist Manuelle Medizin?
Was heisst SAMM?

Manuelle Medizin: Therapie von funktionellen Störungen („Blockierungen“) am Bewegungsapparat mit Hilfe von Handgriffen (manus = lateinisch: Hand).

Andere Bezeichnungen: Manualtherapie, Chiropraktik, Chirotherapie.

Ausbildungsarten:
Manuelle Medizin: Zusatzausbildung für Aerzte.
Ausbildungszeit: nach abgeschlossenem 6-jährigem Medizinstudium mehrere auf 4 Jahre verteilte Kurse
Abschluss: Fähigkeitsausweis der SAMM (Schweizerische Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin)
Chiropraktik: Amerikanische Ausbildung
Ausbildungszeit: 2 Jahre Medizinstudium in der Schweiz, 3 Jahre Ausbildung in den USA

Anforderungen an den Arzt/Therapeuten: Manuelle Medizin erfordert gründliche Kenntnisse von Bau und Funktion des Bewegungsapparates (Wirbelsäule, Muskeln, Sehnen, Bänder), sorgfältiges Abklären des Leidens (Patienten mit Osteoporose dürfen z.B. nicht manipuliert werden) und geschickte Hände für die Manipulationen.

Häufigste Problembereiche: Rückenschmerzen, Hexenschuss, steifer Hals, Kopfschmerzen, Rippenblockierungen.

Therapie:
Mobilisation ohne Impuls: Dehnen oder Strecken der betroffenen Bereiche.
Mobilisation mit Impuls: Dehnen oder Strecken der betroffenen Bereiche mit einer raschen Bewegung, eventuell mit einem „Knacken“.

SAMM ist die Schweizerische Ärztegesellschaft für Manuelle Medizin.