News

Rückgabe verfallener Medikamente

Da wir dem Kurier der Apotheke zur Rose keine verfallenen Medikamentenpackungen mehr mitgeben dürfen, bitten wir Sie, verfallene Medikamente per Post direkt an die Apotheke zur Rose einzusenden:

Apotheke zur Rose
Walzmühlestrasse 60
8500 Frauenfeld

Medikamente, die Sie in einer anderen Apotheke bezogen haben, bringen Sie bitte dort zurück. Besten Dank für Ihr Verständnis.

Coronavirus

Für die Coronaimpfung müssen Sie sich auf der Homepage des Kantons registrieren: https://vacme.be.ch
oder die Nummer 031 636 88 00 anrufen.

Bei uns in der Praxis gilt immer noch die Maskenpflicht. Bitte bringen Sie Ihre eigene Maske mit. Falls Sie keine Maske dabeihaben, können Sie am Empfang für 1.- eine Maske kaufen.

Wir bitten Angehörige und Begleitpersonen, ausserhalb der Praxis zu warten, ausser die Teilnahme an der Sprechstunde ist nötig.

Wir achten darauf, die Mindestabstände in der Praxis einzuhalten. Im Wartezimmer sind es 3m, in den Sprechzimmern 2m. Zeitungen und Zeitschriften haben wir aus Hygienegründen entfernt.
Am Empfang ist eine Plexiglasscheibe. Bitte melden Sie sich immer telefonisch in der Praxis an. Konsultationen können nicht mehr am Empfang vereinbart werden.

Bitte melden Sie sich bei Fieber, Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, plötzlichem Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns telefonisch in der Praxis, bevor Sie diese betreten, auch wenn wir bereits einen Termin vereinbart haben!

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov.html

Das BAG schafft 2020 800 Stellenprozente für die Rabattkontrolle

Wegen der Verordnung über die Integrität und Transparenz im Heilmittelwesen schafft das BAG neu 8 Vollzeitstellen, um die ÄrztInnen zu kontrollieren, ob sie Rabatte beim Einkauf von Arzneimitteln an die Patientinnen und Patienten weitergeben. Diese Rabattweitergabe muss auf der Rechnung separat ausgewiesen werden. Ich frage mich, wer überhaupt noch mit Rabatt einkaufen will, wenn man sich dadurch nur mehr administrativen Aufwand aufhalst… Fazit: Das Gesundheitswesen wird sicher nicht günstiger (und der Personalaufwand beim BAG auch nicht).

Das SECO führt Kontrollen in Arztpraxen durch und besteht auf einem „Arbeitssicherheitskonzept“

Viel Papierkram für wenig zusätzlichen Ertrag: in einem 56-seitigen Handbuch mit vielen Links, die nicht einmal zu den entsprechenden Dokumenten führen, heisst es zum Beispiel „Bestimmen Sie eine Kontaktperson für die Arbeitssicherheit (KOPAS).“ Mit neuen Abkürzungen ist schon viel gewonnen… Schilder für Notausgänge (in einer kleinen Praxis mit einem einzigen Ausgang) und Feuerlöscher müssen montiert und sinnlose Massnahmen getroffen werden wie z.B. Telefonlisten für Notfälle (in einer Arztpraxis!).

Der Kanton Bern saniert seine Finanzen auf Kosten der Hausärztinnen und Hausärzte und verrechnet 25.- pro Betäubungsmittelrezeptblock

Ein Ärgernis für die Hausärztinnen und Hausärzte, die als Grundversorger viele Betäubungsmittel verschreiben müssen: Die Rezeptblöcke, die obligatorisch verwendet werden müssen, waren früher gratis. Nun kostet ein Rezeptblock 5.- plus 20.- Versandkosten. Eine Verteuerung von 25 Rappen pro Rezept, für die wir wieder einmal selber aufkommen dürfen.

Der Kanton Bern bezahlt seit 2018 keine Beiträge mehr an Medphone

Medphone, die medizinische Notrufzentrale im Kanton Bern und Luzern wird zu 2/3 durch die Ärzte und Ärztinnen, die Notfalldienst leisten, finanziert. Die Anrufgebühren decken nur 1/3 der Betriebskosten. 2018 hat der Kanton Bern die früheren 200’000.- Betriebsbeitrag pro Jahr  gestrichen.

Wir Thuner Ärztinnen und Ärzte zahlen je 750.- pro Jahr an Medphone, früher waren es 500.-

Das BAG verlangt eine jährliche Eichung der Hörmessgeräte in den Hausarztpraxen

Eine neue Schikane gegen die Hausärztinnen und Hausärzte. Die Eichung darf NUR durch das METAS in Wabern (früher eidgenössisches Amt für Mass und Gewicht) durchgeführt werden und kostet mit Porto und Verpackung jährlich 250.- Da diese Geräte nur für Screeninguntersuchungen eingesetzt werden und wir Hausärztinnen und Hausärzte sowieso keine Hörgeräte verordnen dürfen, ist die jährliche Eichung völlig übertrieben. Die Geräte werden sowieso nicht in schalldichten Räumen eingesetzt und bei einer Auffälligkeit verweisen wir die Patienten zum HNO-Arzt weiter, der eine schalldichte Kabine hat. Sollen wir als Konsequenz einfach keine Schüleruntersuchungen mehr durchführen, für die es nur 55.- gibt und für die der Hörtest vorgeschrieben ist?

Neuer Ärztetarif Tarmed ab 2018

Der Bundesrat hat für 2018 einen noch komplizierteren Tarif geschaffen als bisher. Neu müssen wir z.B. Leistungen in Abwesenheit des Patienten im Minutentakt abrechnen. Zudem gibt es sechs neue Positionen dafür (Aktenstudium, Erkundigungen bei Dritten, Auskünfte an Angehörige/Bezugspersonen, Besprechungen mit Therapeuten/Betreuern, Überweisungen an Konsiliarärzte und Ausstellen von Rezepten und Verordnungen). Ausgerechnet die häufige „Arbeit für die Versicherungen/Krankenkassen“ fehlt. Warum wohl???

Die Leistungen in Abwesenheit des Patienten sind zudem limitiert (max. 10min. pro Monat bei PatientInnen von 6-75 Jahren). Das ist etwa so, wie wenn man auf der Strecke Bern-Zürich weniger Züge fahren lassen würde, weil die Züge ja immer so voll sind…

S. auch den ausgezeichneten Leserbrief in der Schweizerischen Ärztezeitung: https://saez.ch/de/article/doi/saez.2018.17195/

Aufruf an die Politik:

Lasst uns doch einfach unsere Arbeit machen! Wir HausärztInnen geben uns nämlich Mühe, sie möglichst gut zu machen. Unsere PatientInnen wissen das.
Legt uns nicht ständig neue Steine in den Weg!
Das Gesundheitssystem wird dadurch nicht günstiger.
Unterstützt unsere Arbeit mit Taten statt mit Worten!